Gestern Bomben auf den Feind - heute Blumen für den Freund

Drei Balkanstaaten treten dem NATO-Bündnis "Partnerschaft für den Frieden" bei

Irak-Iran-Krieg und USA-Irak-Krieg

Nach der wundersamen Freund-Feindschaft mit Saddam Hussein, der noch im Irak-Iran-Krieg der Freund der USA war, dann der konstruierte nicht zu gewinnende Krieg gegen den Irak.

Serbien, Montenegro und Bosnien-Herzegowina treten dem NATO-Bündnis "Partnerschaft für den Frieden" bei

Nun wiederholt sich die Geschichte. Heute in Brüssel Schulterschluss mit Serbien, Montenegro und Bosnien-Herzegowina zum NATO-Bündnis "Partnerschaft für den Frieden". Nach 20 in diesem Bündnis organisierter Staaten nun drei neue "Bauernopfer", die als Manövriermasse für neue militärische Aufgaben durch die NATO und damit für die imperialistischen Schachspiele benutzt werden können. Dieses Bündnis ist die Vorstufe auf einen NATO-Beitritt. Also auf den Bündnis-Fall warten und Tee trinken...

Varvarin vergessen?

Erinnern wir uns: Vor über sechs Jahren bombardierte die NATO auch die Brücke von Varvarin. Die Opfer klagen immer noch; allein dieser Angriff der NATO mit deutscher Beteiligung verursachte 10 Todesopfer und 17 Verletzte. Und die Brücke stand im nun militärisch befreundeten Serbien. Was wir (noch) nicht erfahren: Wie reagiert die Bevölkerung auf die neuen "Freunde"?

Dieter Popp
14.12.06


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